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Eine kurze Einführung in unseren Sport ...

Der Mensch ist schon immer vom menschlichen Körperflug fasziniert. Alles begann vermutlich mit dem Objektspringen. Schon 1306 sollen chinesische Akrobaten zur Thronbesteigung ihres Kaisers mit Fallschirmen von Türmen gesprungen sein.

Die ersten Fallschirme waren stoffbespannte Holzrahmen. Erst Montgolfier entwickelte 1777 die erste Rundkappe und ließ sich dabei von "Madames Unterrock" inspirieren.

Seitdem hat sich viel getan. Charles Guille sprang 1819 aus einem Ballon 3000 m über New York mit 100m Freifall. Richard Konke sprang im Jahr 1930 aus 7800m mit einer Freifallzeit von mehr als 2 Minuten.

Den ersten Tandemsprung machte übrigens der körperbehinderte Kirk Morrison mit 11 Jahren im Jahr 1977.

Heute haben die sog. Flächenfallschirme die Rundkappen weitgehend abgelöst. Die Flächenfallschirme bestehen aus Kammern, die sich bei der Öffnung zu einem Tragflächenprofil mit Luft füllen und ähnlich der Tragfläche eines Flugzeuges Auftrieb und eine signifikante Vorwärtsfahrt erzeugen.


Sportliche Disziplinen des Fallschirmspringens:

Das sportliche Fallschirmspringen hat sich erst in den vergangenen 50 Jahren entwickelt. Es gibt folgende Disziplinen:

Ziel- und Stilspringen

Beim Zielspringen geht es um die Annäherung an eine am Boden liegenden Nullscheibe, natürlich am offenen Schirm. Das Stilspringen erfordert die möglichst schnelle Absolvierung von Links- und Rechtsdrehungen sowie Vorwärts- und Rückwärtssalti.

Formationsspringen

Das Formationsspringen im freien Fall (RW = Relative Work) begann 1958 mit einer Stabübergabe von Charlie Hillard an Steve Snyder. 1965 gelang der erste Stern aus acht sich im freien Fall anfassenden Fallschirmspringern in Kalifornien. Mehr zum heutigen Formationsspringen unter:
Freifallformationsspringen

Neben den Formationen im freien Fall gibt es aber auch die Disziplin des Kappenformationsfliegens (CRW = Canopy Relative Work), bei dem die Formationen an geöffneten Fallschirmen geflogen werden.

Neuere Disziplinen

Zu erwähnen sind noch Skysurfen, Freestyle, Freefly, Wingsuit-Fliegen und Swooping (High-Speed-Landungen mit Hochleistungsfallschirmen). Hierauf im Einzelnen einzugehen, würde den Rahmen dieser Website allerdings sprengen.

Foto rechts von Arndt

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